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CHRONEXT Guide: Profitipps zum Rolex Bestseller Datejust

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Eine Revolution in der Uhrenbranche und ein Klassiker, der für zeitlose Eleganz steht: Die Rolex Datejust-Kollektion ist vielfältig wie keine zweite. Rolex Datejust 36 vs. Datejust 41, gibt es weitere Unterschiede neben der Größe? Woran erkennt man das neueste Rolex-Kaliber? Von Oyster bis Jubilée, von Gelbgold bis Everose – lernen Sie drei Rolex Datejust-Modelle im Vergleich kennen!

Die Rolex Datejust: eine beispiellose Erfolgsgeschichte

Im Jahr 1945 stellte Rolex zum 40-jährigen Firmenjubiläum die Datejust vor. Das neue Modell war eine Revolution: Die Datejust war die erste Uhr mit einem Datum, das um Mitternacht automatisch umsprang. Das charakteristische Datumsfenster hat die Uhr indes elf Jahre später – im Jahr 1954 – erhalten. Auch wenn man es aufgrund der nur geringfügigen optischen Änderung kaum vermuten mag: In mehr als 70 Jahren, in denen die Datejust mittlerweile hergestellt wird, wurde die Uhr technisch immer besser und ausgefeilter.

Schon immer gab es die Datejust in zahlreichen Varianten. Die verschiedenen Optionen ermöglichen es, die Uhr nach Belieben zu gestalten und genau das Modell zu erhalten, das dem persönlichen Geschmack entspricht. Neben der Wahl der Materialien, der Lünette, des Armbandes sowie zahlreichen verschiedenen Zifferblättern gibt es mittlerweile – die Rolex Date mitgezählt – fünf verschiedene Durchmesser. Besonders die im Jahr 2016 vorgestellte Datejust 41 ist ein spannendes Modell, da es in puncto Größe dem aktuellen Zeitgeist entspricht und gleichzeitig alle klassischen Stilelemente der Datejust besitzt. Die Größe von 36 Millimetern entspricht hingegen dem klassischen Durchmesser.

Das unverwechselbare Datejust-Design

Die Designs aller drei Modelle (Ref. 116200, Ref. 126231 und Ref. 126333) sind nahezu identisch. Kein Wunder, denn sämtliche Gestaltungselemente der Uhren sind ganz typische und charakteristische Datejust-Merkmale. Dies gilt insbesondere für die glatte und geriffelte Lünette, das Oyster- und Jubiléeband sowie die Zeiger und Zifferblätter.

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Seit einigen Jahren gibt es vier verschiedene Materialien bzw. Materialkombinationen im Datejust-Portfolio: Oystersteel, Oystersteel-Weißgold, Oystersteel-Gelbgold und Oystersteel-Everose-Gold. Der Begriff Oystersteel wurde auf der Baselworld 2018 erstmals eingeführt und bezeichnet lediglich den von Rolex verwendeten 904L-Edelstahl. Bei den Edelmetallen handelt es sich um 24-karätige Legierungen, das Gelbgold ist dementsprechend angenehm warm und kräftig. Gerade die Kombination Oystersteel-Gelbgold ist charmant, denn sie verbindet die alltägliche Tragbarkeit von Edelstahl mit dem Glanz von Gold. Die Ref. 126231 ist mit dem Everose-Gold-Mix um einiges dezenter: Der Goldton kommt deutlich dezenter rüber als Gelbgold und lässt sich insofern ein wenig unauffälliger tragen.

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Zwei Größen, drei Gehäuseformen

Dennoch täuscht der erste Blick womöglich – Denn unsere drei Modelle haben allesamt ein unterschiedliches Gehäuse: Zwar besitzen zwei der Uhren ein 36-Millimeter-Gehäuse, doch die Datejust in der Oystersteel-Everose-Gold-Kombination hat bereits das überarbeitete Oyster-Gehäuse, da die 36-Millimeter-Datejust zur diesjährigen Baselworld (bisher gilt dies nur für die Bi-Color-Modelle) dezent überarbeitet wurde. Neben einer neuen Uhrwerk-Generation sind vor allem die Hörner ein wenig schlanker geworden und gleichen nun wieder mehr dem herkömmlichen Erscheinungsbild.

Was zunächst – nicht zuletzt aufgrund der häufig geäußerten Kritik an den „Mopsgehäusen“ – begrüßenswert erscheint, ist nicht zwingend von Vorteil. Denn mit der Verbreiterung der Hörner ist es Rolex gelungen, die Uhren ein wenig präsenter wirken zu lassen und dem Trend zu größeren Zeitmessern zu folgen, ohne den Durchmesser zu vergrößern. Mit anderen Worten: Durch die schlankeren Hörner der Ref. 126231 wirkt die Uhr ein wenig stimmiger und graziler, aber auch etwas kleiner.

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Die Datejust 41 hingegen bietet eine zeitgemäße Größe bei einem gleichzeitig stimmigen Gehäuse. Die Evolution zur Formschönheit hat die Uhr bereits hinter sich, da sie der Nachfolger der etwas plumpen und nur kurze Zeit produzierten Datejust II ist.

Allen drei Uhren ist übrigens eine beeindruckende Formschönheit gemein, die sich nicht mit den blockartigen Gehäusen der Rolex-Sportmodelle vergleichen lässt. Am deutlichsten wird dies, wenn man die geschwungene Linienführung der Gehäuse von der Seite betrachtet.

Alte und neue Kaliber-Generation: eine Detailfrage

In Sachen Innenleben haben die Datejust 41 und die überarbeitete Datejust 36 die Nase vorn: Beide Uhren sind mit der neuesten Generation der Rolex-Uhrwerke ausgestattet. Diese Neuerung erkennt man an der zweiten Zahl der Referenznummer: Ist diese Zahl eine Zwei, ist bereits das neue Kaliber in der Uhr verbaut. Es ist zu vermuten, dass Rolex nach und nach sämtliche Uhren mit der neuen Werke-Generation ausstatten wird.

Bei dem neuen Uhrwerk handelt es sich um das Rolex-Kaliber 3235: Dieses Kaliber hat im Gegensatz zu seinem Vorgänger, dem auch in der Ref. 116200 verbauten Kaliber 3135, eine hohe Gangreserve von rund 70 Stunden, die neue Chronergy-Hemmung, ein optimiertes Räderwerk sowie einen verbesserten Selbstaufzugsmechanismus.

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Im Alltagsbetrieb dürften diese Neuerungen – bis auf die bessere Gangreserve, wenn man seine Uhren im Wechsel trägt – nicht groß auffallen. Vor allem sind die wesentlichen technischen Aspekte aller drei Uhren gleich: Die Modelle sind bis zu 100 Meter wasserdicht und bieten neben einem Sekundenstopp eine Datumsschnellverstellung.

Das Fazit: ein Klassiker, tausend Gesichter

73 Jahre sind eine ganz schön lange Zeit. Umso beeindruckender ist es, dass die Datejust trotz ihres klassischen Erscheinungsbildes und der geringfügigen optischen Veränderungen so aktuell ist. Genau das macht den Reiz aus: Eine zeitlose Uhr zu kaufen, die gestern, heute und auch morgen aktuell ist und immer eine gute Figur macht.

Erst kürzlich hatte ich die drei hier besprochenen Datejust-Modelle am Handgelenk. Müsste ich mich entscheiden, würde ich mich für eine Datejust 36 entscheiden – und zwar wegen der Größe. Zwar passt die Datejust 41 im Grunde perfekt an mein Handgelenk und die Datejust 36 sieht im ersten Augenblick ein wenig zu klein aus. Doch das ist Gewohnheitssache und 36 Millimeter sind die klassische Herrengröße. Meine Intention beim Kauf einer Rolex Datejust wäre es, die Uhr immer und zu allen Anlässen tragen zu können und genau dafür sind 36 Millimeter perfekt.

Im Übrigen würde ich mich – trotz des älteren Uhrwerks – bewusst für die Datejust 36 mit dem alten Gehäuse entscheiden. Die Referenz 116200 ist durch die breiten Hörner immer noch recht präsent. Wer sich für diese Uhr entscheidet, sollte nicht allzu lange warten, denn auf der nächsten Baselworld werden aller Voraussicht nach die schlankeren Edelstahl-Datejusts lanciert.

Nils Rau
Nils Rau

An upholder of justice in the world, our German editor Nils is a judge by profession, and a luxury watch enthusiast by passion. Much of his free time is dedicated to wristwatches by exploring watch blogs and online magazines, as well as keeping an eye out on the timepiece stock exchange market. His articles focus on brands, trends, as well as the philosophical questions within the world of fine watches.

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