Kostenlose Lieferung
14-tägiges Rückgaberecht
Sichere Zahlungsarten
24h-Service:+41 41 539 1090
Schweiz(CHF)
Lieferland
Schweiz(CHF)
Löschen
Warenkorb
Löschen
Merkliste
Live-Chat

Chronographen

691 Produkte
SORTIEREN
  • Modell
  • Zustand
  • Jahr
  • Preis
  • Gehäusegröße
  • Geschlecht
  • Werk
  • Armbandmaterial
  • Gehäusematerial
  • Zifferblattfarbe
  • Funktionen
  • Originalpapiere
  • Original-Box
  • Marke

Erfahren Sie mehr über Chronographen

Sekunden messen mit Chronographen

Luxusuhr und Stoppuhr in einem: Der Chronograph gilt als eine der beliebtesten Zusatzfunktionen in der Welt der Uhrmacherkunst. Die Kurzzeitmessung überzeugt sowohl durch ihre praktische Funktionalität als auch durch ihren raffinierten Mechanismus. Je nach Modell eignet sich eine Chronographen-Uhr sowohl für den sportlichen Alltag als auch für den feierlichen Auftritt.

Chronograph – Die Stoppuhr am Handgelenk

Zeit stoppen per Knopfdruck

Zeit ablesen, Zeit messen, Zeit stoppen – mit einem Chronographen am Handgelenk lässt sich so einiges mit der Zeit anstellen. Seit jeher begleiten Chronographen – oft auch Stoppuhren genannt – Rennen, Regatten und andere Sportarten sowie Wetten, wo Zeit und Geschwindigkeit im Vordergrund stehen.

Mechanische Chronographen begeistern durch den raffinierten Mechanismus, den ein solches Uhrwerk beinhaltet. Mittels eines zusätzlichen Moduls im Werkinneren wird aus einer gewöhnlichen Dreizeiger-Uhr ein Chronograph mit Sekunden-, Minuten-, Stunden- oder gar Hundertstelsekunden-Zähler. Ein Chronograph lässt sich schnell am Zifferblatt erkennen: Hilfszifferblätter, auch Totalisatoren genannt, zeigen die gestoppte Zeit an. Die meisten Chronographen verfügen über einen großen Zentralsekundenzeiger, sodass die Sekundenzahl – die so oft entscheidend ist – schnell abgelesen werden kann. Am Gehäuse eines Chronographen befinden sich meist zwei Drücker: einer zum Stoppen und einer zum Zurücksetzen der Uhr.

Um Verwirrung zu vermeiden: Chronograph und Chronometer haben nur bedingt etwas gemeinsam . Ein Chronometer ist eine besonders präzise, als solche zertifizierte Uhr. Im besten Fall ist ein Chronograph auch ein Chronometer, wie zum Beispiel die Rolex Cosmograph Daytona.

Die Top 10 Chronographen bei CHRONEXT

1. Die Rolex Daytona

Die Rolex Daytona ist das Produkt jahrzehntelanger Erfahrung und Reife. Sie präsentiert ein vorbildliches Zusammenspiel von Form und Funktion, ist zeitgleich leistungsstark und äußerst elegant. Als beliebtes Stahl-Sportmodell für Damen und Herren verfügt dieser Rolex Chronograph über einen hohen Wiedererkennungswert. Von 1988 bis 2001 beeindruckten die Rolex Daytona Modelle mit den berühmtesten Chronographenwerken “El Primero”. Ab 2001 wurden schließlich die hauseigenen Kaliber 4130 mit automatischem Aufzug in der Rolex Daytona verbaut.

Einer der berühmtesten Rolex Daytona Träger ist Paul Newman. Sein favorisiertes Uhren-Modell, welches nur zwischen 1969 und 1970 hergestellt wurde, ist seither als “Paul Newman Daytona” bekannt und erzielt als Sammlerstück astronomische Höchstpreise.

2. Omega Speedmaster Professional

Die Omega Speedmaster Professional gehört zu den berühmtesten Chronographen der Welt. Als Moonwatch bekannt, begleitete sie am Handgelenk von Buzz Aldrin die erste Mondlandung im Juli 1969. Ein Jahr später rettete die Omega Speedmaster Professional die Apollo-13 Mission vor einer potentiellen Katastrophe.

Heute noch gilt sie als treue Begleiterin von Weltraum-Missionen wie dem aktuellen ISS-Programm. Charakteristisch für den 42 Millimeter großen Chronographen: Das schwarze Zifferblatt, die legendäre Tachymeterskala, der 30-Minutenzähler, der 12-Stundenzeiger sowie die kleine Sekunde. Indizes, Stunden- und Minutenzeiger – mit Super-LumiNova beschichtet – strahlen bei Dunkelheit ein grünes Licht aus.

3. Audemars Piguet Royal Oak Offshore

Im Jahre 1972 lancierte Audemars Piguet eine Uhr der Meisterklasse: Die Royal Oak, welche der Feder des legendären Designers Gérald Genta entspringt. Sammler und Uhrenliebhaber wussten diese luxuriöse Sportuhr schnell zu schätzen, sodass die Royal Oak zum Bestseller der Marke avancierte.

Mit dem 20. Jubiläum von Audemars Piguet stellte die Schweizer Manufaktur eine noch sportlichere Variante der Royal Oak vor: Die Royal Oak Offshore. Bei diesem Modell sind Drücker und Krone aus dem kratzfesten Werkstoff Keramik. Abnutzungserscheinungen werden vermindert. Das neue Modell verfügt über ein mechanisches Automatikuhrwerk mit 60-Stunden-Gangreserve.

4. Hublot Big Bang

Die Big Bang Kollektion – im Jahre 2005 lanciert – ist das Flaggschiff-Modell der Marke Hublot. Charakteristisch für die Hublot Big Bang sind der “Fusion-Stil”, die Verwendung absoluter Spitzentechnologie sowie der klassische “Bullaugen”-Look. Im Jahre 2013 wurde die ursprüngliche Big Bang weiterentwickelt und mit dem manufaktureigenen Chronographenwerk UNICO ausgestattet. Mit seinem zifferblattseitig sichtbarem Säulenrad und einer Doppelkupplung ist es einmalig in der Uhrenbranche. Ein beliebtes Chronographen-Modell von Hublot ist die 44 Millimeter große Big Bang Steel. Sie überzeugt mit dem HUB 4100 Handaufzug-Kaliber und 42 Stunden Gangreserve.

5. Breitling Chronomat

1942: Breitling lancierte das Modell Chronomat – ein Chronograph mit Rechenschieber und Handaufzug –, das offiziell bei den amerikanischen Streitkräften eingeführt wurde. Im Jahre 1984 stellte die Marke schließlich einen Fliegerchronographen vor, der für die italienische Fliegerstaffel “Frecce Tricolori” entwickelt wurde.

Das erfolgreichste Modell der Marke fällt mit seinem Gehäusevolumen, der mit Reitern bestückten Lünette sowie den zwiebelförmigen Drückern und der Krone auf. Sie verfügt über das robuste Automatikwerk Valjoux 7750. Das 120. Jubiläum wurde mit der 2004 lancierten Chronomat Evolution gefeiert, welche ein vergrößertes Modell des legendären Klassikers von 1984 darstellt.

6. Zenith El Primero

Das Kaliber “El Primero” stand im Laufe seines Bestehens schon vor zahlreichen Herausforderungen: Als Automatikaufzug sollte es in einer Gesamtkonstruktion um einen kugelgelagerten Zentralrotor und ein Säulenrad konzipiert werden. Mit dem Ziel, der präziseste Chronograph der Welt zu werden, war eine äußerst hohe Schwingungszahl erforderlich.

Zusätzlich sollte das Werk mit einer Datumsfunktion ausgestattet werden. Am 10. Januar 1969 wurde es schließlich in zwei Varianten herausgebracht: mit Datum unter dem Namen “3019 PHC” und mit Mondphasen- und Dreifach-Datumsanzeige als “3019 PHF.” Außerdem begeistert die Unruh mit einer Halbschwingungszahl von 36.000 pro Stunde. Dem legendären Kaliber ist heute eine Uhren-Kollektion gleichen Namens gewidmet – der legendären Zenith El Primo.

7. TAG Heuer Carrera

Die Wegbereiterin für TAG Heuers unübertroffenes Erbe aus Uhrmacherkunst und Motorsport. Das Modell-Carrera von TAG Heuer – 1964 vorgestellt – stellt eine Hommage an das damals gefährlichste Straßenrennen der Welt “Carrera Panamericana Mexico” dar. Die Carrera ging als einer der bekanntesten Sportchronographen für Herren in die Uhrengeschichte ein.

Der Urenkel des Firmengründers Jack W. Heuer setzte besonders auf eine optimale Ablesbarkeit. Dazu ließ er den Armierungsring im gewölbten Plexiglas mit einer Fünftel-Sekunden-Skala versehen. Im Jahr 2010 wurde der Schwingtrieb in ein Carrera-Gehäuse eingesetzt und der intern gefertigte Kaliber-Chronograph präsentiert.

8. Montblanc Nicolas Rieussec

Die Montblanc “Hommage to Nicolas Rieussec” interpretiert den Rieussec Chronographen von 1821 neu. Dieser im Jahr 1822 patentierte Tintenchronograph wurde für Pferderennen konzipiert und inspirierte die Uhrmacher von Montblanc zu der Nicolas Rieussec Uhrenkollektion.

Das Erscheinungsbild wird von einem dezentralen Stundenkreis und der Chronographenanzeige geprägt. Sich an dem Original von 1821 orientierend, besteht die Anzeige aus zwei sich drehenden Chronographenscheiben unter feststehenden Zeigern für die Anzeige der Sekunden und Minuten. In dem Chronographen ist das Manufakturkaliber MB R200 mit automatischem Aufzug und 72 Stunden Gangautonomie verbaut.

9. A. Lange & Söhne Datograph

Zuverlässigkeit, Raffinesse, Detailverliebtheit: Die Datograph von A. Lange & Söhne verkörpert die Werte der weltberühmten Manufaktur aus dem sächsischen Glashütte. Bei Preisen, die im höheren fünfstelligen Bereich beginnen, stellt die Datograph keine Einstieguhr dar, doch können viele der deutschen Qualität gepaart mit exquisiter Verarbeitung nicht widerstehen.

1999 wurde das Modell der Öffentlichkeit präsentiert und befindet sich seit dem auf Wunschlisten von unzähligen Uhrenliebhabern. Inzwischen blickt A. Lange & Söhne auf eine vielfältige Datograph Kollektion zurück, zu der u.a. Datograph Auf/Ab, Datograph Perpetual oder auch Datograph Perpetual Tourbillon gehören. Alle Modelle der Datograph gleichen echten mechanischen Kunstwerken und sind stark limitiert.

10. Patek Philippe 5959

Lanciert im Jahre 2005 wartet Patek Philippes Grande Complication (Ref. 5959) mit dem ersten hauseigenen Manufakturkaliber CHR 27-525PS auf. Das extraflache mechanische Uhrwerk mit Handaufzug – aus 252 Elementen bestehend – verkörpert zeitgleich den dünnsten Säulenrad-Chronographen der Welt und ist äußerst beliebt bei Uhren-Sammlern.

Zusätzlich verfügt der Schleppzeiger-Chronograph über einen 60-Minuten- statt über einen konventionellen 30-Minuten-Zähler. Die Grande Complication mit ihrem Gehäuse im „Offiziers-Stil“, dem weißen Zifferblatt und den arabischen Nummern bekennt sich zum Stil der 1920er Jahre - eine Periode, in der die Manufaktur Patek Philippe eine große Anzahl historisch wichtiger Komplikationen entwickelte.

Zeit stoppen aus Leidenschaft

Sportwetten avancierten bei reichen Gesellschaften im 19. Jahrhundert zu einer immer unterhaltsameren Begleiterscheinung. Den Ausgang unterschiedlichster Rennen vorauszusagen und diese Prognose mit einem Pfand zu unterstreichen – das neue Hobby gewann immer mehr an Beliebtheit. Im Wett-Vorteil waren jene, die über Kurzzeitmessungen von Streckenzeiten der Rennteilnehmer verfügten.

Chronographen nahmen aber nicht nur im Sport an Bedeutung zu, sondern auch in Forschung, Technik und Militär. Den ersten Zeitschreiber meldete der Uhrmacher Nicolas Rieussec 1821 zum Patent an. Dieser musste sich bei Pferderennen auf dem Champ de Mars bewähren. Kurios: Zeitintervalle wurden in Strichen oder Punkten per Tinte auf einem rotierenden Zifferblatt notiert. Weitere Modelle mit Stoppfunktionen folgten. Ein Chronograph, welcher über sämtliche Zusatzmechanismen verfügte, die zum Starten, Stoppen und Nullstellen des Chronographenzeigers notwendig waren, wurde jedoch erst im Jahre 1862 lanciert.

Chronographen: Mechanik und Funktion

Ein Chronograph stellt eine der Lieblingskomplikationen der Uhrenenthusiasten dar. Die Funktionsweise begeistert mit Einfachheit und Finesse zugleich. Wird ein am Gehäuse der Uhr befestigter Drücker betätigt, setzt sich der zusätzliche Sekundenzeiger (Chronozeiger) in Bewegung. Die Stoppfunktion kann mit Drückern gestartet, gestoppt und auf Null zurückgesetzt werden. Der große Vorteil eines Chronographen: Zeiten stoppen gelingt unabhängig von der Anzeige der Uhrzeit.

Meisterhaft: Ein spezieller Steuermechanismus ermöglicht die chrono-spezifischen Funktionen „Start“, „Stopp“ und „Nullstellung“. Es gilt zwei Systeme zu unterscheiden: Den Schaltradchronographen und das Nockenschaltwerk. Beim Schaltradchronographen werden die Funktionen über ein neunzähniges Säulenrad gesteuert. Dieses System wurde vor allem in den Modellen der 1930er und 1940er Jahre verbaut. Solche Konstruktionen stellen heute gesuchte Sammlerstücke dar.

Die Anzeige der Kurzzeitmessung variiert von Modell zu Modell. Ein gängiges Anzeigeformat ist allerdings die sogenannte Compax-Anordnung – bekannt gemacht durch Universal Genève. Dabei sind die drei Totalisatoren eines Chronographen symmetrisch, V-förmig angeordnet und überzeugen durch eine ausgewogene Ästhetik.

Flyback und Rattrapante: Die Weiterentwicklung des Chronographen

Chronographen – aus dem Altgriechischen für Zeitschreiber – ermöglichen das Messen von Zeiten nach verschiedenen Methoden. Eine Sonderbauform ist der Flyback-Chronograph, auch “fliegende Sekunde” genannt. Herkömmliche Chronographen werden für jede neue Messung auf Null gestellt und erneut gestartet. Mit dem Flyback-Chronographen wird es jedoch möglich, den Zeiger “im Flug” ohne vorheriges Stoppen anzuhalten, zurückzusetzen und neuzustarten.

Eine weitere Verfeinerung des Chronographen ist der Rattrapante-Chronograph, der auch als Schleppzeiger- oder Doppelchronograph bekannt ist. Durch den zusätzlichen, unabhängig bedienbaren Rattrapante-Zeiger wird es möglich, die Zeiten von zwei voneinander unabhängigen Ereignissen zeitgleich zu messen.

Geschwindigkeit, Puls oder Entfernung – Rechnen mit Chronographen

Verbindet man einen Chronographen mit einer funktionalen Anzeige, dann lassen sich mit einer solchen Uhr schnell und einfach Basiskalkulationen durchführen. Geschwindigkeiten sofort ablesen wird mit einer Tachymeterskala möglich. Dabei wird der proportionale Zusammenhang zwischen Zeit und Abstand erfasst, um die durchschnittliche Geschwindigkeit zu erfassen. Weiterhin gelingt es mit Methoden wie der Telemeter-Funktion, Entfernungen eines Ereignisses zu bestimmen, oder mit dem Pulsometer, den Puls zu messen. Äußerst beliebt sind auch Fliegerchrongraphen, die mit einer hervorragenden Ablesbarkeit überzeugen. Im Stil der Cockpit-Bordinstrumente sind sie von der Luftfahrt inspiriert und charakterisieren sich durch eine klare Linienführung.

Berühmte Chronographenwerke

Chronographenwerke mit Automatikaufzug wurden erst im Jahre 1969 erstmals lanciert. Die Hersteller wetteiferten darum, wer den ersten Automatik-Chronographen präsentieren würde. Am 10. Januar 1969 konnte sich Zenith mit „El Primero“ gegen Breitling, Heuer und Hamilton-Büren durchsetzen. Die ersten zwei Versionen von “El Primero” waren die Kaliber “3019 PHC” mit Datumsanzeige sowie das Kaliber “3019 PHF” mit Dreifach-Datum, Mondphasenanzeige.

Eines der erfolgreichsten Automatik-Chronographenwerke ist das Kaliber Valjoux 7750 aus dem Jahre 1973 von ETA, welches zum Dauer-Bestseller avancierte. Weiterhin bedeutend ist das Lemania 5100 (Produktion eingestellt) oder das Lemania 2310 – bekannter als Omegas „Kaliber 321“. Letzteres wurde in den ersten Omega Speedmaster Uhren eingesetzt. Sogar Patek Philippe verwendete es unter dem Namen CH27-70.

Im Jahre 2000 stellte Rolex das hauseigene Rolex-Manufakturkaliber 4130 vor und 2011 lancierte Omega – nach der Vorstellung der Kaliber-Familie 8500 – das Kaliber 9300. Mit einer Gangreserve von 60 Stunden fand es beispielsweise seine Anwendung in der Seamaster Planet Ocean Chronograph. Die innovationsgetriebene Uhrenindustrie ist stets darauf bedacht, den Chronographen mit weiteren Komplikationen zu paaren, um dessen Attraktivität zu steigern.